Datenschutz im Netz: Infos und Tipps für dich

Hier ein Gewinnspiel, dort ein Newsletter, dazu ein Profil in sozialen Netzwerken. Was weiß das Web eigentlich alles über mich? Was geschieht mit meinen Daten und welchen „Wert“ haben sie? Eine aktuelle Studie der BITKOM zum Thema „Datenschutz im Internet“ zeigt, dass etwa der Hälfte (47 Prozent) der Internet-Nutzer Informationen fehlen, was sie selbst für den Schutz ihrer Daten im Internet tun können.

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit deinen persönlichen Daten ist wichtig. Das bedeutet nicht, ganz auf deren Angabe im Netz zu verzichten. Entscheidend ist vielmehr zu wissen, was man selbst tun kann und worauf man achten sollte. Was mit personenbezogenen Daten im Internet geschieht, unterliegt dem Gesetz und den Bestimmungen des Anbieters, dem man diese Informationen zur Verfügung stellt. In der Regel ist das in den AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) und in den Datenschutz-Richtlinien zu finden. Je nach Anbieter und Sitz der Firma, können sie sich jedoch erheblich voneinander unterscheiden. Auch wenn sie oft schwierig und wenig verständlich sind, ist es ratsam, AGB und Datenschutzbestimmungen aufmerksam zu lesen. Sonst kann es passieren, dass die eigenen Daten sogar als „Zahlungsmittel 2.0“ dienen. Angaben wie die Telefonnummer, Fotos oder ähnliches können aber auch von anderen Personen missbraucht werden, z.B. um zu belästigen oder andere zu mobben. Bevor du Informationen über dich im Netz bekannt gibst, solltest du dir folgendes überlegen:

  • Was gebe ich wo an?
  • Wie wird mit diesen Daten umgegangen?
  • Wie steht es um den Datenschutz?
  • Besteht Missbrauchsgefahr, wenn ich Daten angebe?
  • Besteht die Möglichkeit, dass die Daten für gewerbliche Zwecke genutzt werden?


Jappy ist der Schutz deiner Daten sehr wichtig

–  und hat das ausführlich in seinen Datenschutzbestimmungen geregelt. So erfüllt etwa die Verwendung eines Nicknamens, der den realen Namen nicht (oder teilweise) enthält, den Grundsatz der Datensparsamkeit. Weitere Angaben zur Registrierung sind deine E-Mail-Adresse, ein Passwort, eine Sicherheitsfrage, der Geburtstag, das Geschlecht, Land und eine Postleitzahl. Diese Informationen dienen vor allem der Authentifizierung, dem Jugendschutz und der Kommunikation mit anderen Usern.

Ein Interesse an deinen Daten besteht nur, soweit es der Funktionsfähigkeit der Plattform dient und dem Nutzer zugute kommt – zu keinem Zeitpunkt werden sie aber an andere Unternehmen, Partner oder Privatpersonen weitergegeben oder gar verkauft. Auch Schnittstellen für Drittanbieter werden nicht angeboten: Alle Spiele, Geschenke, Emotions etc. werden von Jappy selbst programmiert und designed, so dass keine Daten übermittelt werden müssen. Was du selbst noch tun kannst, um deine Daten zu schützen, haben wir hier für dich zusammengestellt.

Tipps für den Umgang mit Daten auf Jappy

  • Nutze den Nicknamen zur Kommunikation mit anderen Usern – ob du deinen richtigen Namen eingibst und wer diesen sehen kann, kannst du in den Privatsphäre-Einstellungen festlegen.
  • Achte darauf, welche Informationen in deinem Profil öffentlich zugänglich sind: Anschrift, Telefon- oder ICQ-Nummern haben hier nichts verloren.
  • Ticker: Auch hier persönliche Infos ggf. nur an Freunde senden (z.B. „Sind jetzt zwei Wochen in Urlaub“ kann auch Einbrecher interessieren)
  • Mit der Privatsphäreneinstellung kannst du bestimmen, wer (jeder, nur angemeldete User, nur Freunde oder niemand) welche Bereiche einsehen kann, z.B. Wer soll in meinem Profil lesen können? Wer kann meinen richtigen Namen sehen?
  • Respektiere die Privatsphäre anderer Nutzer: Jeder hat ein Recht am eigenen Wort und Bild, die du nicht ohne Erlaubnis kopieren, veröffentlichen oder anderen zugänglich machen solltest.

Falls du noch mehr wissen willst, kommst du hier direkt zu den Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen.

 

5 Reaktionen zu “Datenschutz im Netz: Infos und Tipps für dich”

  1. SafeTheKIds

    Top da habe ihr mal wieder einen Richtig Interessanten Atrtikel geschrieben sehr Informativ 😉 danke dafür

  2. Graf_Arco

    Sehr hilfreich der Artikel. danke für’s schreiben, werde ich mir merken!;)

  3. Zwo

    Ein schöner Artikel mit einem tollen – dramatischen – Aufhänger. Leider ist es erschreckend, zu lesen, wie vielen Leuten Infos zum Datenschutz fehlen oder denen es gar egal ist…

    Wenn es bei Jappy apps geben würde, die von drittanbietern sind und meine persönlichen Daten wollen, würde ich es mir 3x überlegen, die App zu holen – außer ich weiß 100%, dass die Daten „sicher“ (kein Missbrauch, weiterleitung etc) sind.

    Daher- wie im Artikel beschrieben: Bitte sehr genau drauf achten, wo und wie pers. Daten verwendet werden. Es werden leider täglich viel zu viele Daten missbraucht =(

  4. solaris365

    Im I-net sollte man sich grundsätzlich inkognito bewegen. Falls man Vertrauen zu Personen gewonnen hat
    und sich eine Freundschaft mit persönlichem Treffen anbahnt, kann man immer noch zum Beispiel den
    Namen richtig stellen. Beim Alter sollte man sich nicht zunächst als 18-jährig vorstellen, wenn man in Wirk-
    lichkeit 50 Jahre als ist.
    Ich halte es für fatal, dass Jappy den Mitgliedern die Möglichkeit einräumt, ihren Klarnamen anzugeben.
    Wird vom Mitglied auch noch der echte Wohnort genannt, dann könnte Stalking vorprogrammiert sein.
    Gerade junge Mitglieder laufen Gefahr, dass ihre persönlichen Daten von Bösewichten abgegriffen werden,
    wenn die Einstellungen in der Privatsphäre nicht korrekt vorgenommen wurden.
    Ich selbst musste es erleben, dass meine Beiträge im alten Forum auch bei Google nachzulesen waren.
    Das war nicht tragisch, aber dennoch nicht angenehm. Nach Erkennen, wurde dieses Leck abgedichtet.

  5. Bahnreisender

    Bedauerlicherweise wird auch bei Jappy der Datenschutz nicht so ernst genommen, wie hier versucht wird, es darzustellen. In den Privatsphäreneinstellungen ist es möglich, den Geburtstag komplett geheimzuhalten. Soweit sogut. Allerdings erscheint dann am jeweiligen Geburtstag wiederum ein Symbol, welches anzeigt, daß derjenige Geburtstag hat. Diese Anzeige läßt sich nicht abstellen und offenbar sind die Programmierer von Jappy nicht willens oder in der Lage(oder beides), eine entsprechende Einstellung vorzunehmen, wie mir mittlerweile mitgeteilt wurde. Also sollte man alle anderen Aussagen bezüglich der bei Jappy getroffenen Datenschutzmaßnahmen auch mit Vorsicht betrachten und entsprechende Daten nicht einstellen, wenn man Wert darauf legt, daß diese Daten nicht an die Öffentlichkeit kommen.

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