Rechte-Zank in der Musikindustrie

Unterhaltung hat viele Aspekte. Bilder hoch zu laden und durch Galerien zu stöbern kennen wir ja bereits von zahlreichen Anbieter wie dem Google Bilderdienst Picasa, Flickr von yahoo oder den Jappygalerien hier. Auch die Thematik um die quälende Frage des Urheberrechtes hatten wir bereits vor kurzem erwähnt. Aber wie steht es um die Musik? Viele kennen sicherlich die roten Meldungen bei Youtube, dass der Content aufgrund Urheberrechtsfragen im eigenen Land nicht mehr verfügbar ist. Wie die FAZ berichtet laden in Amerika die Leute viermal so viel Musik aus dem Netz wie in Europa. Das liegt unter anderem daran, dass legale Angebote fehlen und der europäische Markt für Musikrechte zersplittert ist. Jetzt soll es die Politik richten – doch die Chancen sind gering.

Die EU-Kommission sorgt sich um den Binnenmarkt, diesmal für Musikrechte. Sie schielt vor allem besorgt nach Amerika, denn dort laden die Menschen angeblich viermal so viel Musik herunter wie in Europa. Als Grund macht die Exekutive der EU fehlende legale Angebote und „fragmentierte Märkte“ aus. Die Verbraucher könnten eine CD in jedem Mitgliedsstaat der EU kaufen, sich aber nicht in einem Internetdienst aus dem Nachbarland bedienen, heißt es in einem Brüsseler Papier beinahe genervt.

Doch wer hört schon noch CDs? Heute wird ein aktueller Titel oft über das Internet „angeschaltet“. Viele Surfer nutzen Angebote von Videoplattformen wie Youtube anstelle von CDs, legalen MP3s oder sogar illegalen Tauschbörsen. Zu groß wurde dort der gefühlte juristische Druck der Piratenjäger im Internet. Dieses neue Konsumverhalten, das sogenannte „Streaming-Dienste“ bevorzugt, also Angebote, in denen man keine Dateien herunterlädt, will sich auch die Musikindustrie nutzbar machen.

Wie steht es um Eure Interessen? Haltet Ihr die Angebote in Deutschland wie musicload.de, amazon.de und andere sie anbieten für ausreichend und preislich gerechtfertigt?

Quelle: Faz.net

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