„Soziale Netzwerke gegen Nazis!“

Nach dem Motto „Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus“ engagiert sich Jappy gemeinsam mit 20 weiteren sozialen Netzwerken für die Kampagne „Soziale Netzwerke gegen Nazis“, die auf Anregung des Internetportals  netz-gegen-nazis der Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit der ZEIT initiiert wurde.

Wir positionieren uns als Betreiber damit klar GEGEN Rechtsextremismus und der Verbreitung extremistischer Ideologien – und FÜR ein demokratisches Miteinander.

So nehmen wir die Verantwortung wahr, die unser Selbstverständnis ausmacht:

Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Nationalität oder sozialem Hintergrund sollen bei Jappy alle Menschen miteinander kommunizieren können. Diskriminierende und extremistische Äußerungen werden nicht geduldet sondern streng geahndet. So wollen wir sicherstellen, dass die Jappy-Community ihre Werte Freundschaft, Toleranz, Spaß und Freiheit ungestört leben kann.

Im Kampagnenzeitraum von 11. bis 17. Oktober 2010 machen wir in einer Com (Soziale Netzwerke gegen Nazis) auf die Intention und Hintergründe der Initiative aufmerksam und klären über unsere Melde- und Hilfewege auf. Wir stoßen dabei natürlich auf einige kritische und böswillige Stimmen. Und dennoch werden wir unsere Positionierung weiterhin in aller Deutlichkeit zum Ausdruck bringen!

Wir geben auch unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich mit uns gemeinsam und öffentlich gegen Rechtsextremismus auszusprechen. Durch die Integration eines Banners werdet ihr Teil und Unterstützer der Kampagne.

Macht mit!

Integriert das Banner in euer Profil!

Zeigt Courage!

12 Reaktionen zu “„Soziale Netzwerke gegen Nazis!“”

  1. Milchpferd

    Ganz ehrlich: Ich finde die Aktion OK, aber wer A sagt muss auch B sagen. Also bitte auch alles rausschmeißen was linksextrem und/oder Antifa ist. Ich finde diese Doppelmoral zum kotzen, dass immer nur auf den Nazis „rumgehackt“ wird und dabei die linksextremen völlig außen vorgelassen werden. Wenn man schon gegen extremismus handelt, dann doch bitte gegen beide Seiten. Es kann nicht sein, dass immer nur gegen eine Gruppe durch blinden Aktionismus gehandelt wird, eine andere aber außen vorgelassen wird. Entweder ganz oder gar nicht! Wo liegt der Unterschied, ob zum Beispiel (aus der Luft gegriffen, kenne kein Beispiel) von Rechten ein Dönerladen komplett zerlegt wird oder (nicht aus der luft gegriffen, durch Fakten Belegt) jährlich hunderte Autos von linken „Autonomen“ abgefackelt werden – allein in Berlin. Tut mir leid, da sehe ich keinen Unterschied und auch keinen Grund zu differenzieren.

    Btw: Wenn mich nicht alles täuscht ist die Zahl rechter Gewalttaten seit Jahren rückgängig, während – oh wunder – die Zahl der derartigen linken Akte deutlich steigt!

  2. Max

    Ich frag mich immer, was man damit bezwecken möchte…

    Ich bin weder rechts, noch links, noch interessiert mich sowas.

    Meiner Meinung nach facht man mit solchen Aktionen die ganze Sachen noch an!

    Die beste Lösung ist einfach, das Thema nicht so an die große Glocke zu hängen – weil das nervt einfach nur.

    Oder wollt ihr, dass man sich gezwungen sieht eine Seite zu attakieren (wie im Beispiel die rechte Seite) bzw. sich auf eine Seite zu stellen? Dann steckt man damit nämlich drin!

    Wenn es etwas >bösesBöse< nicht mehr zu unterstützen.

    Daher frag ich mich noch immer: Was bewzeckt ihr damit? Political Correctness?

  3. Robert

    Wieso gibt es kein soziale Netzwerke gegen Linke?

  4. KeymanDeluxe

    genau ! das sehe ich genauso 🙂

  5. helmi

    Vermutlich weil die deutschen Linken noch keine Völkermorde angezettelt haben (soweit ich weiß – sicher bin ich mir allerdings nicht ;)) – wobei ich persönlich die Linksextremen für genauso gefährlich einstufe, wie die Rechten. Beides ist verfassungsfeindlich. (und, m.E. ist beides gleich dämlich ;))

  6. Wahr-Sager

    Leute, Leute… Der Begriff „Nazi“ ist doch mittlerweile so abgenudelt, dass man ihn willkürlich anwenden kann. Damit kann man nur noch Kinder und Jugendliche beeindrucken – von erwachsenen Psycho-Freaks mal abgesehen.

  7. Wahr-Sager

    @helmi:
    Ach, und die deutschen Rechten haben Völkermorde angezettelt? 🙂

  8. DJ Thunderscream

    Was soll denn bitteschön diese Hetze gegen eine Randgruppe? Wollte Jappy nicht unpolitisch sein? Wenn ich die ganzen Antifa Fahnen schwingenden Hohlköppe hier sehe, wird mir echt schlecht!

    Das was ihr hier abzieht ist wirklich Intolleranz & Rassismus!

    Haltet euch bitte an eure eigenen Regeln! Wenn ihr schon soetwas aufzieht, dann bitte auch gegen die anderen Extremen, wie zB. Linksradikalen, Extrem Islamisten usw…

    Denn das hier verstößt klar gegen die eigenen Regeln des unpolitischen Comunity! Und geht definitiv nach hinten los!

    GREETS. N BEATS. Thunderscream (Ein Realist)

  9. -kuck_doch-

    Was hier für eine Diskussion entsteht…tzt…

    Fakt ist, es ist eine gute Sache und jeder sollte ganz klar und deutlich zeigen, dass er gegen Rassismus und deren Anhänger ist!

  10. Tanni

    schöne Sache aber es gibt nicht nur rechte Gewalt!!!
    Einseitige Orientierung der Medien auf EIN Problem. In dem Moment duldet man insofern linke und andere antidemokratischen Strömungen!! Schade, der Gedanke ist gut, aber eben nur halbherzig ausgeführt.

  11. helmi

    @Wahr-Sager Ja haben sie. Vermutlich leben von den damals aktiven nicht mehr viele. Aber es geht um die Rechte Szene allgemein, selbes Gedankengut, selber Blödsinn.

    @DJ Thunderscream Wir veranstalten keine Hetze. Das würde bedeuten, dass wir auf das gleiche Niveau wie Neo-Nazis sinken. Wir stellen lediglich klar, dass wir mit dieser Art von Gedankengut nichts zu tun haben wollen. Wie ich weiter oben schon klargestellt habe, gilt das nicht nur für Rechts – sondern für jede Art von radikalen, antidemokratischen Bewegungen. Zu den Linken gibt’s halt aktuell keine Kampagne. Das bedeutet aber nicht, dass wir deswegen kein Statement abgeben dürfen.
    Das ist (zumindest in unserem Fall) keine politische, sondern eine menschliche Einstellung: wir verabscheuen Ausländerfeindlichkeit und menschenverachtende Einstellungen. Wird bei uns nicht geduldet. Und um das deutlich zu zeigen, beteiligen wir uns an der Kampagne.
    Falls das „nach hinten losgeht“ (was auch immer du damit meinst..) dann soll es so sein. Es steht übrigens ganz klar in unseren Nutzungsregeln, dass wir politisch extreme Gruppierungen und Statements bei uns nicht dulden. Insofern halten wir uns durchaus an unsere eigenen Regeln 😉

  12. Autonomer Nationalist

    Hallo an das Netzwerk und die User,

    1. Was ist den verkehrt an Nationalstolz (Nicht nur zur „WM“ oder „EM“)?
    2. Gefällt euch die Demokratie?
    Kapitalismus, Zeitarbeit, Fehlende Bildung, Übervölkerung, Multikultur (Kriminalität steigt!), Hass auf Inländer, Jugendverblödung durch „Demokratische“ Systemmedien,….
    3. Ein Artikel von der Autonomie:
    Der Autonome Nationalismus bezeichnet eine Agitationsform, welche sich die letzten Jahre innerhalb der nationalen Bewegung entwickelt hat. Eine eigene Weltanschauung o.Ä. ist mit AN nicht gemeint.
    Der Grundgedanke ist eine Art “Do it yourself”-Aktivist, also jemand, welcher aktiv und vor allem kreativ politische Arbeit betreibt, ohne sich an feste Organisationen binden zu müssen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass Strukturen, die offiziel überhaupt nicht existieren, nicht verfolgt oder gar verboten werden können, und zum anderen gibt es dem Aktivisten mehr Freiheit und darauf aufbauend die Möglichkeit, seine eigene Kreativität in seine Aktivitäten einfließen zu lassen.
    Nicht unbedingt als Grundsatz verstanden, aber typisch für den AN ist die Anonymität, welche ausgiebig gepflegt wird. Man grenzt sich ab von “szenetypischen Dresscodes”, von subkulturellen Erscheinungsbildern und eindeutigen Erkennungszeichen. Man pflegt seinen eigenen Stil, man unterscheidet sich nicht von “herkömmlichen” Jugendlichen. Dies schützt einen nicht nur vor gewaltbereiten Antifa-Aktivisten, sondern befreit einen außerdem von unsinnigen Vorurteilen seitens der Medien.
    Dies alles soll nicht heißen, dass es nicht zuvor Aktivisten/Aktivistinnen gegeben hat, die nach diesem Schema Widerstand leisteten. Allerdings erfreut sich diese Vorgehensweise immer größerer Popularität und wird mittlerweile unter dem Begriff AN subsimiert.
    Die folgenden Aspekte sollen weniger als grundsätzlich, sondern eher als Begleiterscheinungen verstanden werden, welche aber keinesfalls negativ sein müssen. So setzt man in rechtsautonomen Kreisen auf ein moderneres Erscheinungsbild. Man setzt auf moderne, buntere und ausgefallenere Propaganda. Dies äußert sich in Sprechchören, Transparenten, Internetseiten, usw. Das Interessante daran ist, dass es, auch wenn es von Kritikern [auch in den eigenen Reihen!] immer wieder verneint wird, keineswegs mit der nationalistischen Weltanschauung in Widerspruch geräht. Der Nationale Sozialismus ist eine progressive Weltanschauung, das heißt dies muss sich auch im Erscheinungsbild bemerkbar machen. Die Linke macht dies seit langem erfolgreich vor, nun liegt es an uns, selbiges Konzept aufzugreifen und es auszubessern.
    Ein weiteres Phänomen des AN ist der “Black Block” [in nationalen Kreisen Schwarzer Block oder NS-Block genannt], welcher sich ausschließlich auf Demonstrationen findet. Er dient zum einen der bereits genannten Anonymität, welche durch einheitliche schwarze Kleidung [teils auch durch Vermummung], gewährleistet wird, und zum anderen ist er ein effektives Druckmittel gegenüber der Polizei, welche nicht selten auf Demos des nationalen Widerstandes zu repressalen Maßnamen greift [Unrechtmäßiges Herausziehen von Teilnehmern, grundlose Zeitverzögerungen, fehlende Kooperation, Gewaltanwendung, usw.] um den Aktivisten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu verwehren.

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