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05.2011

Soziale Spaltung im Netz?

Kategorie: Interessantes | Simone um 16:19

In einem Artikel auf Spiegel.de geht es um Cybermobbing, Porno-Überflutung und das völlig verkannte Thema ’soziale Spaltung‘. Denn Bildungsunterschiede scheinen einen großen Einfluss darauf zu haben, wie Jugendliche das Netz nutzen. Schimpfworte wie ‚Asis‘ bringen eine bewusste Abgrenzung von sozial Schwächeren zum Ausdruck und ganz besonders in der Anonymität des Internets kommt hier nun das Thema der sozialen Abgrenzung auf.

„…nichts beeinflusst die Internetnutzung von Jugendlichen in Deutschland mehr als ihr Bildungshintergrund. Weder Geschlecht noch ethnische Zugehörigkeit sorgen für eine ähnliche Spaltung zwischen Gleichaltrigen.“ Forscher des „Kompetenzzentrums für informelle Bildung“ (KIB) der Uni Bielefeld kommen bereits 2004 zu diesem Ergebnis. Das Fazit zeigt: „Gymnasiasten und Hauptschüler weisen die mit Abstand größten Unterschiede in der Internetnutzung auf.“ Weiterhin wird in dem Artikel berichtet, dass es schon Anfang der 1990er Jahre Berichte über die ‚Generation Internet‘ gab, nach dessen Angaben Jugendliche sich wie selbstverständlich in Chatrooms bewegten. Allerdings sei in diesen Artikeln nicht beachtet worden, dass diese Jugendliche mit Internetzugang Zuhause wohl recht privilegiert waren.

„Es wird eine Ideologie und das Wissen einer Elite kommuniziert“, schreibt der Soziologe Christian Stegbauer über Tapscotts Thesen, „ohne dass es sich ausgewiesenermaßen um eine Elitestudie handelt.“ Sehr aktuelle Zahlen liefert die Studie „Jugend, Information, (Multi-)Media“ (kurz: JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest bei der jährlich über 1000 Jugendliche befragt werden und die als verlässlichste Quelle zur Mediennutzung von Jugendlichen gilt.

Die Studie zeigt auf, dass bereits 98% aller Schüler, unabhängig von ihrem Bildungsstand, online sind. Aber bei den Nutzungsmustern weist die Studie verschiedene Schultypen auf. Solche mit höherem Bildungsgrad nutzen das Internet häufiger. Auch lesen sie öfter Tageszeitungen und nutzen MP3-Player und Bücher. Jugendliche mit einem niedrigeren Bildungsniveau sehen dagegen öfter Fernsehen und spielen öfter Computer oder Konsolenspiele. Auch nutzen sie das Handy viel öfter. Obwohl alle das Internet nutzen, heißt es nicht, dass es auch alle auf die gleiche Art nutzen. Gymnasiasten scheinen stärker von der Vielfalt des Internets Gebrauch zu machen, z.B. indem sie öfter nach Informationen für die Schule suchen. „So suchen Jugendliche mit formal niedrigerem Bildungshintergrund viel seltener gezielt nach Informationen und machen entsprechend auch deutlich weniger Gebrauch von Suchmaschinen: Rund 28 Prozent von ihnen nutzen Dienste wie Google überhaupt nicht. Online-Lexika wie Wikipedia sind bei ihnen auch wesentlich weniger beliebt als bei Gymnasiasten.“

Aber: „Das heißt nicht, dass Hauptschüler zu dumm für bestimmte Programme oder Seiten sind. Sie entsprechen nur nicht ihren Bedürfnissen. Dass sie zum Beispiel weniger googeln, deutet vor allem darauf hin, dass sie für sie wichtige Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel dem persönlichen Umfeld beziehen.“

Wie sind eure persönlichen Erfahrungen? Wie nutzt ihr das Internet und dessen Informationsvielfalt?

Quelle: spiegel.de

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04.2011

Royaler Frühling

Kategorie: Interessantes | Simone um 15:31
S. Hofschlaeger / pixelio.de

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Der Frühling ist endlich da und trägt dazu bei, dass auch die sogenannten Frühlingsgefühle wieder aufwallen. Die Märkische Oderzeitung hat hier einige Tipps und Tricks für Flirtwütige zusammengetragen und auch auf Jappy gibt es ja die neue Flirtfunktion.

So mancher Flirt hat auch schon zu konkreten Hochzeitsplänen geführt. Wie nun auch bei den Royals von der kleinen Nachbarinsel. Kate und William sagen sich morgen endlich das Ja-Wort und Millionen von Zuschauern werden live mit dabei sein. Bevor das Spektakel überhaupt stattgefunden hat, kursieren im Internet schon jede Menge Videos, Bilder, Tweets und allerhand News um die Hochzeit des Jahres.

Und das britische Königshaus mischt kräftig mit im Web 2.0. Auf vielen sozialen Netzwerken, Twitter, YouTube oder Flickr sind sie mit eigenen Seiten aktiv. Hinzu kommen die Inhalte von unzähligen Internetnutzern, die in sozialen Netzwerken mit ständig steigender Frequenz Nachrichten und Kommentare zu diesem Ereignis veröffentlichen. Um den Überblick nicht zu verlieren, gibt es ab sofort auf KateUndWilliam.org alle Infos zu den “Web 2.0-Aktivitäten” rund um die Hochzeit des Jahres.

Wer noch Lust hat auf die unterschiedlichsten Dinge rund um die Hochzeit zu wetten, kann das auf http://royalweddingodds.com/ tun. Von der Farbe des Kleides oder des Hutes der Queen bis hin zum Geburtsjahr des Erstgeborenen, gibt es alles worauf man sein Geld setzen kann.

Ab 09:15 Uhr geht es am 29.04. los. Werdet ihr live dabei sein können?

 

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04.2011

Zauberhafte Frühlingsgrüße – Jappy dankt seinen Moderatoren

Kategorie: Inside Jappy | Katharina um 12:16

Manchmal ist es wie Magie. Bei Jappy sind rund um die Uhr die Heinzelmännchen am Werk: Sie verwandeln Nicknamen, zaubern Bilder ins Profil, hexen Probleme weg … Das sind die mehr als 220 Moderatoren bei Jappy, die bei Fragen und Wünschen der etwa 2 Millionen User der Internet Community weiter helfen.

Ein Moderator für alle Fälle
Rot, Blau, Grün, Gelb, Orange und Pink – die Teams der Usermoderatoren sind eine bunte Truppe und beraten bei Problemen mit dem Profil, bei bestimmten Funktionen oder allgemeinen Fragen. Achtung: Jede Woche wechseln die aktiven Teams – also immer hier nachschauen, welche gerade zuständig sind. Wenn es um Gruppen (Coms) geht, um Spiele oder um den Jugendschutz gibt es eigenständige Teams, die nicht wöchentlich rotieren und bei Fragen und Problemen zu diesen Bereichen weiterhelfen.
Die Botschafter gehören zwar nicht zu den Moderatoren, sind aber User mit viel Erfahrung, die sich besonders für Jappy einsetzen. Auch mit ihnen kannst du Kontakt aufnehmen, sie können aber nicht Aufgaben der Moderatoren übernehmen. Beide, die Moderatoren und Botschafter, tragen außerdem wichtige Neuigkeiten in die Community hinein und in umgekehrter Richtung von den Usern wieder heraus an das Team.

Ein herzliches Dankeschön
Für den Eifer und das große Engagement aller Moderatoren und Botschafter bedankt sich Jappy unter anderem regelmäßig mit einem Überraschungspaket – wie vor wenigen Tagen wieder. Was darin verborgen ist, wird nicht verraten, aber ihr entdeckt es sicherlich in den Galerien des einen oder anderen Heinzelmännchens…

Wir wünschen allen Frohe Ostern und schöne Feiertage!

 

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04.2011

Schmetterlinge im Bauch: Flirten bei Jappy

Kategorie: Inside Jappy | Katharina um 15:19

Ist es dir schon einmal passiert, dass du bei Jappy ein Profil entdeckt hast und dir die Person auf Anhieb sympathisch war – weil ihr gemeinsame Interessen habt, weil dich die nette Begrüßung anspricht oder du das Lächeln auf dem Foto magst? Du weißt aber nicht so recht, wie du Kontakt aufnehmen sollst? Dann zeige es ab sofort mit „Du gefällst mir“. Mit der neuen Flirtfunktion bei Jappy kannst du einem anderen Mitglied dein Interesse mitteilen. Danach heißt es gespannt sein, was passiert.

Als Internet Community für Freunde ist Jappy keine ausschließliche Flirtplattform, bietet jedoch grundsätzlich jedem Mitglied die Möglichkeit zum Flirt an. Ganz nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“ gibt es mit der neuen Funktion „Du gefällst mir“ eine Gelegenheit, unkompliziert und unverbindlich einem anderen Mitglied ein Kompliment zu machen. Wenn sich dann herausstellt, dass das Interesse auf Gegenseitigkeit beruht und die Schmetterlinge im Bauch zu flattern beginnen, umso schöner!

Voraussetzung ist natürlich, dass beide Mitglieder flirten wollen und die Flirtoption bei Jappy aktiviert haben. Zudem kann jeder seinen Typ im Vorfeld ungefähr festlegen und auf Merkmale wie Alter und Geschlecht eingrenzen. Die neue Funktion findest du in deinem Profil über „Flirt“ unter dem Profilbild sowie über die Flirtbox am unteren Seitenrand …und wer gefällt dir? 😉

 

 

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04.2011

Hinter den Kulissen einer Online Community

Kategorie: Presse | Katharina um 16:44

Erster Girls‘ Day bei Jappy: Zwei Regensburger Schülerinnen besuchen die Social Community Jappy in Neutraubling.

NEUTRAUBLING, 14. April 2011. Ein eigenes Profil im Netz, mit Freunden mailen und Bilder hochladen – soziale Netzwerke im Internet gehören für die meisten Jugendlichen ganz selbstverständlich zum Alltag. Am diesjährigen Girls‘ Day hatten zwei Regensburger Schülerinnen die Gelegenheit, einmal einen Blick hinter die Kulissen einer Online Community zu werfen und von den IT-Experten bei Jappy zu erfahren, woraus so eine Community eigentlich gestrickt ist.

Die beiden Schülerinnen konnten am Bildschirm verfolgen, wie eine Zeichnung als Animation „zum Leben erweckt“ wird, eine Webseite in Computersprache aussieht und selbst ausprobieren, wie sich kleinere Webinhalte gestalten lassen. „Beim Programmieren übersetzt man einen Prozess so, dass der Computer ihn versteht. Dafür muss man wissen, wie Daten in einem Rechner verarbeitet werden“, erklärt Johannes Bauer, Leiter der Abteilung Entwicklung bei Jappy. Als Webentwickler benötige man daher vor allem logisches, mathematisches Verständnis und die Fähigkeit, sowohl die technische Sichtweise als auch die des Nutzers am Computer einnehmen zu können.

Obwohl jugendliche Mädchen ebenso häufig wie Jungen das Internet nutzen und Zugang zu einem eigenen Computer oder Laptop haben (Quelle: JIM-Studie 2010), entscheiden sich kaum junge Frauen für einen informationstechnischen Beruf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2010 von den 39.374 Studienanfängern im Fach Informatik lediglich 7.640 Frauen. Bei den Ausbildungsberufen herrscht ein ähnliches Bild: Liegt die Ausbildung zum Fachinformatiker bei jungen Männer 2010 auf Platz 2 der beliebtesten Berufe, entscheiden sich junge Frauen am häufigsten für die Berufe Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel und Bürokauffrau (Quelle: BIBB 2011).

Bei Jappy kümmern sich 6 feste Mitarbeiter, 2 Auszubildende und 2 Werkstudenten um die komplette Programmierung und das Webdesign für die Internet Community: Von der Idee und Ausarbeitung der Details bis hin zu den Tests und der Freischaltung. „Das erfordert von allen Beteiligten viel Kreativität und Denken in komplexen Strukturen“, meint Bauer. Vor allem wenn dahinter wie bei Jappy etwa 1.000.000 Zeilen Programmier-Code stecken. Zum Vergleich: ein Standard-Webauftritt mit etwa 15 Seiten hat nur circa 1.000 Zeilen.

 

 

 

 

 

 

 

Johannes Bauer, Leiter der Abteilung Entwicklung, zeigt den Schülerinnen wie eine Internet Community in der Programmiersprache aussieht.

Über den Girl’s Day
Ziel des Aktionstages ist es, Schülerinnen ab der Klasse 5 an Berufe heranzuführen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten dazu am Girls‘ Day Veranstaltungen für Mädchen an. In Workshops und bei Aktionen gewinnen sie Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und erproben praktisch ihre Fähigkeiten.

Über Jappy
Jappy ist eine junge eigenständige Social Community, die täglich um mehrere tausend Nutzer wächst und etwa 2 Millionen Mitglieder hat. Als Netzwerk von Freunden für Freunde begeistert Jappy seit 10 Jahren die Nutzer: Sie tauschen sich aus und haben gemeinsam Spaß, pflegen ihre Freundschaften, lernen neue Leute kennen oder flirten mit anderen Singles in der Community. Basierend auf einer Web 2.0 Plattform, stehen den Mitgliedern verschiedene Möglichkeiten wie Live-Mailing, Gruppen und ein Gästebuch zur Verfügung, um sich darzustellen und aktiver Teil der Community zu werden. Die Jappy GmbH befindet sich in den Händen der Gründer Matthias Vogl und Christian Wimmer. Am Standort Neutraubling (Bayern) sind etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt, weitere 200 Moderatoren unterstützen bei der Betreuung der Mitglieder.

Pressekontakt

Jappy GmbH
Katharina Weinberger
Unternehmenskommunikation
Stettiner Str. 1b
D-93073 Neutraubling
Mail: presse@jappy.de
(E-Mailadresse ist ausschließlich an Journalisten gerichtet)

11

04.2011

Zeig‘ mir deinen Schreibtisch und ich sag‘ Dir, wer Du bist

Kategorie: Allgemein | Katharina um 17:04

Ob kreatives Chaos, der „McGyver“ unter den Schreibtisch-Helden, angesammelte Gefühlswelten oder die große Leere – wie dein Schreibtisch aussieht, kann  vieles über die eigene Person verraten. Hier stellen wir Dir ein paar „Schreibtisch-Typen“ vor – vielleicht entdeckst du dich ja auch darunter? 🙂

Kreatives Chaos ist dein Motto – vor lauter Ordner, Bücherstapel und leeren Pizzaschachteln siehst du kaum noch dein Jappy-Profil auf dem Bildschirm, der Papierkorb müsste auch mal wieder geleert werden, die Tastatur ist ein Bröselfriedhof und du fragst dich, wer eigentlich immer all die Kugelschreiber und USB-Sticks verschwinden lässt? Doch trotz all des Chaos du siehst das Ganze positiv: Dir bleibt mehr Zeit für deine Ideen.

Oder organisierst du deinen Schreibtisch so, dass er wie ein Mini-Survival-Kit alles in sich und um sich birgt? Du hortest alle die Sachen, die jemals nützlich sein können, griffbereit um dich herum. Die Devise: Aufstehen ist in den nächsten Stunden nicht notwendig, Niedrigenergieverbrauch angesagt (eine Idee für einen Jappy-Status?) Neben Lippenbalsam und Zahnbürste liegt das Erste-Hilfe-Set aus Kopfschmerztabletten, Hustensaft und Pflaster. Dazu noch eine Dose mit Bonbons, eine Tafel Schokolade oder die Tüte Chips. Ratsam ausgewählt in Hinblick auf ein langes Haltbarkeitsdatum, damit für längere Zeit vorgesorgt ist.

Bei dir offenbaren die Dinge auf deinem Schreibtisch vor allem, was dir lieb und teuer ist? Fotos mit deinen Liebsten, das gemalte Bild von deinem Neffen, und das Geburtstagsgeschenk von der besten Freundin. Auf diese Weise hast du alles, was dir wichtig ist, immer bei dir.

Weniger ist mehr, so deine Devise? Auf deinem Schreibtisch haben außer Computer und vielleicht noch Maus und Telefon nichts etwas zu suchen. Die Kabel ordentlich fixiert, der Bildschirm fusselfrei und glänzend – dann gehörst du zur Gruppe der sogenannten „Leertischler“. Jedes Objekt hat seinen fest definierten Ort, seine Bestimmung – die Büroklammer liegt in der Schublade, die Bücher sind im Regal geordnet. Aufräumen ist nicht notwendig, denn Ordnung ist eine Lebensaufgabe.

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03.2011

Wer daddelt, wird eingestellt

Kategorie: Interessantes | Simone um 19:34

Da soll mal einer sagen, dass Daddeln einen nicht weiterbringt. Unternehmen haben die Online Spiele für die Personalsuche für sich entdeckt. Jochen Mai hat auf Zeit.de beschrieben, wie es geht. „Mit den kostenlosen Online-Spielen beschäftigen sich heute Millionen Mitglieder in sozialen Netzwerken und verdaddeln dort ihre Zeit. Sozial heißen die Spiele aber auch deshalb, weil sich die Nutzer beim Basteln an virtuellen Teslaspulen oder Fluxkompensatoren zum Teil gegenseitig unter die Arme greifen müssen, Cyber-Projekte gemeinsam stemmen oder miteinander chatten.“

Bei Fliplife beispielsweise, wo sich nur knapp 6 Monate nach dem Start bereits über 150.000 User tummeln, können sich die User in einer Lebensimulation ihren Traumjob zusammenbasteln. „Wir versuchen das echte Leben nachzubilden, in allen denkbaren Facetten“, sagt Evsan. Doch das stimmt nicht ganz. Künftig soll der Wechsel auch in der Gegenrichtung stattfinden: Fliplife ist nicht nur ein soziales Spiel, es ist ein virtuelles Assessment Center. Und immer mehr Unternehmen wollen das nutzen.“ Bayer mache das wohl schon. Mit steigendem Level des Alias-Ich’s werden auch die Projekte immer komplexer und teilweise müssen sich die Spieler andere Spieler zur Hilfe suchen.

„Die Spieler müssen Teams bilden, um ihre Aufgaben zu absolvieren, dringen dabei tiefer in die Strukturen der künstlichen Unternehmen vor und beschäftigen sich intensiver mit deren realen Berufsbildern.“ Das könnte dann auch bald dazu führen, dass Unternehmen die Spieler direkt anschreiben inklusive eines Jobangebotes.

„Anfang März soll die digitalen Niederlassung von Siemens auf Fliplife eröffnen. Weitere zehn deutsche Konzerne stehen mit den Kölnern bereits in Verhandlung.“ Nicht nur Fliplife weist steigende Wachstumsraten an, sondern auch andere Social Games, wie zum Beispiel das britische Unternehmen Playfish oder US-Vorbild Zynga. Selbst zu Spendenzwecken werden diese bereits genutzt. So konnte man seine virtuallen Produkte gegen echte Spenden eintauschen.

„Alle paar Minuten ein Erfolgserlebnis – mit diesem Rezept sollen die Spieler bei Laune gehalten und aus dem flotten Zeitvertreib ein lukratives Geschäftsmodell werden. Die meisten Social Games lassen sich nebenbei spielen, machen wenig Mühe und erfordern anfangs nur wenig Konzentration.“

Wenn denn jetzt noch die Personalmanager auf solche Strategien zurückgreifen, werden es sicher noch ein paar mehr Spieler werden.

Quelle: Zeit.de

30

03.2011

Jugendliche nutzen Netzwerke zur Orientierung

Kategorie: Social Networking | Simone um 15:56
Gerd Altmann / pixelio.de

Jugendliche nutzen soziale Netzwerke nicht nur, um mit Freunden zu kommunizieren, sondern auch, um sich zu orientieren. Dies sei ein entscheidender Aspekt, so Bernd Schorb, Professor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig. In einer Studie wurde das Verhalten von Jugendlichen in solchen Netzwerken untersucht. Dafür wurden 8000 Schüler im Alter zwischen 12 und 19 Jahren befragt. „Für Jugendliche gehöre es dazu, attraktive Fotos von sich selbst ins Netz zu stellen und zu zeigen, wie man gerne sein möchte. Entscheidend sei dabei, welche Resonanz man darauf bekomme. Das sei wichtig in einem Alter, in dem man seine Identität herausbilde.“

Es zeigte sich allerdings auch, dass es den Nutzern oft egal sei, was sie verbreiten, denn das Internet sei schließlich da, alles öffentlich zu machen. Da kommt natürlich wieder das Thema Datenschutz auf. Allerdings sei es keine Option, sich dem Netzwerken völlig zu entziehen und das mache man heutzutage eben so. „Es ist ganz entscheidend, auch drin zu sein“ erklärt Schorb. Dass sich Jugendliche oft eine zweite Identität zulegen würden, sei durch die Studie offenbar nicht bestätigt worden, denn in der Regel würden die meisten Nutzer die Wahrheit von sich schreiben.

Quelle: Märkische Allgemeine

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03.2011

Was tun bei Cybermobbing?

Kategorie: Allgemein,Inside Jappy | Katharina um 11:19

Über Internet Communities werden heute ganz selbstverständlich Freundschaften und Kontakte gepflegt, man trifft alte Bekannte und lernt neue Leute kennen. Doch was tun, wenn man plötzlich durch andere Personen im Internet wiederholt beleidigt und beschimpft wird, wenn man sich verfolgt und bedroht fühlt?

Peinliche Handyfotos, Mail-Terror, Hass-Gruppen – Cyber-Mobbing, auch Cyber-Bullying genannt, hat viele Gesichter und bezeichnet das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer im Internet und per Handy. Auch das Verbreiten demütigender Bilder und Videos sowie das Veröffentlichen von Kontaktdetails wie der Telefonnummern oder Adresse zählen dazu. In der Regel handelt der Täter, der sogenannte „Bully“, dabei anonym. Unabhängig vom Alter kann jeder Mensch Opfer von Cyber-Mobbing werden. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kennen sich Opfer und Täter meist auch im „realen“ Leben außerhalb des Internets – denn fast immer haben sie einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte.

Warum es zu Cyber-Mobbing kommt, kann verschiedene Gründe haben – angefangen bei Langeweile, Konflikte in der Klassengemeinschaft oder Veränderungen von Freundschaften. Mobbing kann für die Täter vermeintlich dazu dienen, aufgestaute Aggressionen abzubauen, sich einen gewissen Ruf zu verschaffen, das Zugehörigkeitsgefühl in der Gruppe zu stärken, Macht zu demonstrieren oder auch Ausdruck der Angst sein, selbst Opfer zu werden.

Auch wenn bei Jappy nur ein sehr geringer Anteil der Meldungen aufgrund von Cybermobbing eingehen, ist jede davon ernst zu nehmen, um Beleidigungen oder Belästigungen bereits in den Anfängen zu stoppen und in Zukunft zu verhindern. Hier findet ihr wichtige Tipps und Hinweise, was ihr tun könnt, wenn ihr selbst gemobbt werdet oder es bei anderen beobachtet:

  • Melde den „Cyberbully“
    Bei Jappy hast du als Nutzer in allen Bereichen die Möglichkeit, andere Mitglieder zu melden, wenn diese dich oder andere belästigt, beleidigt oder gemobbt haben. Zum Beispiel kann in einer Mail das Blitzsymbol verwendet werden, um die betreffende Nachricht direkt weiterzuleiten. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Mail an das Moderatorenteam an hotline@jappy.de oder an jugendschutz@jappy.de zu senden – bitte beachte, dass in diesem Fall nicht automatisch Beweise mitgesendet werden.
  • Ignoriere den Verursacher
    Wenn dich eine Person beleidigt oder beschimpft, kannst du die betreffende Person bei Jappy „ignorieren„. Diese Funktion findest du unter Einstellungen > Mitglieder ignorieren /blocken. Damit kann derjenige in keiner Weise mehr Kontakt aufnehmen und sieht keinerlei Inhalte deines Profils.
  • Hol Dir Rat und Unterstützung
    Wenn du selbst oder jemand, den du kennst, im Internet von anderen beleidigt oder beschimpft wird, wende dich an eine Person (z.B. Eltern oder enge Freunde), der du vertraust und mit dem du darüber reden kannst. Wenn es sich um einen schwerwiegenden Fall handelt, ist es angebracht, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
  • Achte auf deine  Privatsphäre
    Wie du dich im Netz schützen kannst, findest du in unseren Leitfaden für Jugendliche und für Eltern. Darin erfährst du, wie du deine Privatsphäre einstellen kannst und welche Sicherheitstipps du beim Umgang mit Daten im Internet beachten kannst.

Weitere Tipps, Kontaktadressen und Informationen findest Du auch in verschiedenen Gruppen bei Jappy, z.B. „Gegen Mobbing im Netz!„.

Quellen und weitere Infos:

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03.2011

Annehmen oder Ablehnen? – Wenn der Lehrer netzwerken will

Kategorie: Social Networking | Simone um 15:55

Das hat wahrscheinlich schon jeder erlebt. Man bekommt eine Freundschaftsanfrage von jemanden, den man vielleicht nicht unbedingt als Freund sieht. Da muss man schonmal überlegen, denn wenn es beispielsweise der Lehrer oder Chef ist. Was soll man da machen? Für die einen ist sein soziales Netzwerk eher privater Spaß und man möchte nicht, dass sein Chef alles mitbekommt, andere sehen das vielleicht nicht so eng.

Gerd Altmann / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

Barbara Buchegger von der Initiative „Safer Internet“ rät: „Lehrer zum Beispiel sollten das tun, wofür sie pädagogisch stehen. Manche würden per Facebook als Vertrauensperson zur Verfügung stehen wollen, andere hingegen sehen das soziale Netzwerk als ihren privaten Bereich an.“ Eine Umfrage von Buchegger hat ergeben, dass ca. 35% der Lehrer soziale Netzwerke nutzen und größtenteils auch mit ihren Schülern ‚befreundet‘ sind. Allerdings sollte auch hier eine scharfe Grenze zwischen Privatem und Beruflichem gezogen werden.

Über die Privatsphären-Einstellungen kann man immer einstellen, welche Inhalte für bestimmte Personen angezeigt werden sollen und welche nicht. Wer soziale Netzwerke eher privat nutzt, bei einer Kontaktanfrage aber niemanden brüskieren möchte, sollte seine Profil-Einstellungen entsprechend bearbeiten.

Quelle: die presse