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07.2010

Com’ste nun, oder com’ste nicht?

Kategorie: Social Networking | Christoph um 08:35

Das haben sich viele gedacht, die Ihre Freunde in die COMs eingeladen haben. COMs sind ja bekanntlicher Weise  Gruppen, in denen sich User mit gleichen Interessen, Überzeugungen oder auch Mottos zusammenschließen und austauschen bzw. koordinieren können. So eigentlich das, was sich die Erfinder darunter vorgestellt haben. Ein gutes Beispiele dafür ist  z.B. die COM „Berlin“, in der über 20.000 Mitglieder angemeldet sind.  Aber sagen wir mal wie es ist: die meisten COMS bestehen hauptsächlich aus Sprüchen, mit den sich die Leute identifizieren – mal mehr, mal weniger sinnreich. Dass die wesentlich beliebter sind zeigen auch die Teilnehmerzahlen. Angefangen von „Leute, die Sätze gerne mit drei Punkten beenden…“  (ca. 40.000) bis hin zu „Alleine schlafen ist blöd 🙂“ (ca. 58000)  , wo Ungebundene noch nach der richtigen Frühstücksbegleitung suchen.  Es ist also auch nicht vermessen zu behaupten, dass viele nur wegen der Überschriften in den Coms sind, und richtig: die “ Ich bin nur wegen der Überschriften in den Coms“ – COM gibt es auch schon.

Wie steht es mit Euch? Wie nutzt Ihr die COMs? Was sind für Euch die mit Sinn und die „mit ohne“?

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07.2010

Hartz-IV-Computer

Kategorie: Allgemein | Christoph um 12:47

Hartz-IV-Empfänger brauchen keine Computer, sie haben ja Fernseher: So absurd urteilen deutsche Sozialgerichte. Ausgerechnet die Schwächsten werden von moderner Kommunikation abgeschnitten.

Fernseher statt Internet

Ein Fernseher ist nach der deutschen Abgaben- und Zivilprozessordnung unpfändbar, weil er die Grundversorgung mit Informationen gewährleistet – ein internetfähiger Computer dagegen nicht. Die Anschaffung eines solchen Geräts taucht in den Hartz-IV-Regelsätzen nicht auf.

In den 359 Euro im Westen sind zwar rein rechnerisch Ausgaben für „Internet/Onlinedienste“ (3,18 Euro) und „Datenverarbeitung inkl. Software“ (2,62 Euro) enthalten. Wer sich als Hartz-IV-Empfänger aber einen Rechner kaufen will, kommt kaum durch. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel lehnte ein Amt den Antrag einer Frau auf einen Computer ab. Sie wollte dagegen klagen, beantragte beim Sozialgericht Prozesskostenhilfe – und scheiterte. Begründung des Landessozialgerichts: Die Klage sei aussichtslos, denn ein Haushalt lasse sich „ohne Probleme ohne einen PC führen“. Zur Grundversorgung mit Informationen reichten Fernseher und Radios.

Die Argumentation mag juristisch Bestand haben – aber passt sie noch in diese Welt?  In den meisten Berufen müssen die Menschen mit Computern so selbstverständlich umgehen wie mit der Sprache. Wie soll das gehen, wenn kein Rechner zur Verfügung steht?

Netz der Wohlhabenden

Die Statistik zeigt: Je reicher deutsche Bürger sind, desto eher haben sie einen Zugang zum Internet. Diese Tatsache dokumentiert seit Jahren der (N)Onliner-Atlas des Marktforschungsunternehmens TNS Infratest (PDF- Dokument). Die aktuellen Zahlen:
92 Prozent der Deutschen mit mehr als 3000 Euro Haushaltsnettoeinkommen im Monat sind online.
80 Prozent der Einkommensschicht zwischen 2000 und 3000 Euro sind online.
51,5 Prozent der Personen Einkommensschicht unter 1000 Euro nutzen das Netz.

Aus der Ungleichheit, dass die einen Zugang zum Netz haben und die anderen nicht, wird Ungerechtigkeit – nämlich wenn die Benutzung des Netzes einen “exklusiven Zuwachs an zentralen Lebenschancen” mit sich bringt.

Wie wichtig ist ein Rechner im Leben? Sollte ein Internet fähiger Computer ebenfalls nicht pfändbar sein und zur Grundausstattung gehören?

Quelle: SPIEGEL.de /Konrad Lischka

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,706047,00.html

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07.2010

500er Internal Server Error

Kategorie: Technik | Christoph um 13:20

Gleich Vorneweg: der Beitrag hat zum Glück nur wenig mit Jappy zu tun. Es gab ja Zeiten in denen das nicht so war und jeder bei Jappy die Zahl „500“ aus seinem Bekanntenkreis streichen wollte. Zum Glück hat unsere Technik das schon seit einiger Zeit die Probleme beseitigt und so hat es heute jemand anderen getroffen: Youtube. Was dabei für mich als vermeintlichem Durchschnittsuser ein Novum war, waren die Fehlermeldungen, die präsentiert wurden. Gerade als Carlos Santana & Co passend zum Wetter den Riemen auf die Orgel legen wollten, bewegte sich erst mal gar nichts mehr bei Youtube. Der erste 502er-Fehler war ja im Design noch so gestrickt, dass man ihn mit einem Schulterzucken abtun konnte.

Beim 500er habe ich mich dann doch ein wenig gewundert. Ich will ja nicht behaupten, dass unsere Fehlermeldungen verständlicher oder besonders brillant sind. Man muss auch davon ausgehen, dass die meisten nicht wissen, was sich hinter einem 500er Internal Server Error verbirgt, oder dass ein „Apache“ in der IT nicht auf Pferden reitet. Daher gibt es bei Jappy passend zum Fehler – der zum Glück kaum mehr vorkommt  – gleich ein  Bildchen, in dem sich der Server direkt beim User entschuldigt die Inhalte nicht anzeigen zu können und behauptet ihm sei übel.

Aber der 500er bei Youtube war dann doch noch ein wenig anders, als das, was ich bereits kannte. Vor allem der Hinweis auf die Spezialeinheit, der nach einiger Recherche im Englischen durch „highly trained monkeys“ ersetzt wurde, macht einen dann doch etwas stutzig. Für besonderes Stirnrunzeln sorgt dann der letzte Satz, in dem beschrieben wird, was man tun soll, wenn man die Spezialeinheit trifft: „If You see them, show them this information“. Als ich unseren Serverspezialisten dazu befragte, wem ich das denn schicken oder zeigen solle (falls ich ihn träfe), meinte er nur trocken: „Du kannst ja anrufen und es ihnen vorlesen“. Bestes Beispiel dafür, dass nicht nur den Servern zu warm werden kann 🙂 Aber seht und vor allem lest selbst:

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07.2010

Netiquette – Ministern Aigner verlangt Regeln – Telekom stellt 101 vor

Kategorie: Interessantes | Simone um 10:42

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat bereits gestern über Verhaltensregeln im Internet sinniert. „Wir bräuchten einen Ehrenkodex, eine Art Knigge, zehn goldene Regeln – kurz, knapp und klar. Solche Regeln könnten jedoch nur aus der Internet-Community kommen… Es wäre schön, wenn die Nutzer selbst Vorschläge machen würden“ erläutert sie und meint eigentlich genau die Menschen, derentwegen sie solche Regeln verlangt.

Dies wird nun auch von der Telekom unterstützt, die 101 Regeln für das Internet konzipiert haben. Die Forscher der Telekom haben gemeinsam mit dem Royal College of Art in London und der Deutschen Knigge Gesellschaft ein halbes Jahr lang in Workshops mit Teilnehmern aus mehr als zwölf Nationen das Benehmen in der digitalen Welt ergründet. Das Ergebnis, das in dieser Woche präsentiert wird, ist eine Sammlung von 101 Benimmregeln, das auf einer eigenen Internetseite fortlaufend aktualisiert werden soll.

Bei diesen Workshops wurden so einige Fragen aufgeworfen, wie z.B. ob es unhöflich sei, eine Kontaktanfrage des Chefs über eine Social Community abzulehnen. Oftmals tauchten Fragen auf, die schlichtweg auf kulturellen Unterschiede basierten. „Japaner erwarten eine schnellere Antwort auf E-Mails… Amerikaner hingegen sind aktiver bei der Preisgabe auch von verfänglichen Fotos im Internet, Südeuropäer hingegen parlieren am Telefon lauter als Nordeuropäer.“

Warum konzipiert ausgerechnet die Telekom solche Regeln? „Wir brauchen Verhaltensregeln für einen guten Umgang miteinander“, sagt Telekom-Chef René Obermann. Sie verdienen ihr Geld mit modernen Kommunikationsmitteln und hat daher Interesse daran, Kommunikationsregeln aufzustellen, die den Umgang miteinander, also den Kunden, einfacher macht.

Wer nun Interesse an den 101 Netiquette Regeln bekommen hat, kann sie sich hier zu Gemüte führen. Aber wie seht ihr das? Sollte man wirklich Regeln für das Internet aufstellen? Wie geht ihr miteinander um?

Quelle: welt.de

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07.2010

Profilbilder und die Ästhetik

Kategorie: Büroalltag | Christoph um 14:15

Manchmal ist Jappy wirklich wie ein Café, vor das man sich setzt, einen leckeren Cappuccino bestellt und einfach die Leute anschaut, die vorbei laufen.  All die unterschiedlichen Eindrücke gepaart mit einem Hauch Voyeurismus machen diese Betätigung zu einem netten Zeitvertreib. Gut, den Kaffee muss ich mir in meinem Fall aus dem Automaten ziehen und die Leute laufen auch nicht direkt vorbei, sondern sind einen Mausklick entfernt. Dafür kann ich mir meine „Passanten“ aber nach Größe, Alter, Geschlecht und diversen anderen Kriterien sortieren wenn ich möchte. Worauf ich aber als User weniger Einfluss habe sind die Photos. Und die können vor allem einem passionierten Fotografen manchmal richtig weh tun. Meist gerate ich allein durch die Neugierde auf die Accounts meiner Profilbesucher oder die interessanten Mitglieder. Und dabei sieht man so allerhand.  Besonders haben es mir dabei all die Hobbymodelle angetan. Die Motivation ist meist überdurchschnittlich, nur in der Umsetzung mangelts da ein bisschen mit den Modelposen. Aber dabei sein ist alles:

Da ist es auch egal, ob unter dem Bett aufgeräumt wurde, wenn sie sich auf dem Linoleumfußboden räkelt. Der Reiz für den Betrachter besteht darin  zu erkennen, ob das eine Pizza Frutti die Mare war, die  im Hintergrund vor sich hin gammelt. Dazu werden verpixelte Brüste gereicht, die in jedem handelsüblichen Dekolleté zu finden sind.

Besonders beliebt ist aber auch die „ich stütze die Wand“-Pose. das sieht so aus, als ob die  Probleme mit der Statik hätten und befürchten, dass die Bude gleich zusammenbricht wenn der Blitz auslöst.  Mein persönliches Highlight ist aber der Wäscheständer: wie viele Wäscheständer in deutschen Wohnzimmern schon Bestandteil erotischer Bilder wurden, lässt sich gar nicht zählen. Am weitesten verbreitet scheint das etwas dünnere Klappmodell zu sein, das – passend zu Mama in Tigerfelloptik am Boden – oftmals eine Etage höher mit SpongeBob-Kindersocken behängt ist.

Bei den Herren der Schöpfungen sind die Anstrengungen nach Modelposen ebenfalls vorhanden, doch weitaus weniger einfallsreich. Oberhalb der Gürtellinie und oftmals auch nur bis zur Kinnlinie sieht man häufig den Waschbrett- oder Waschbärbauch. Egal, ob das Gesicht zu sehen ist, Hauptsache der Bauch ist drauf, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen oder alternativ den Bizeps.  Beliebt sind auch der vier oder zweirädrige Untersatz, der noch irgendwie mit aufs Bild muss und den eigentlichen Profilbildbesitzer meist an den Rand des Geschehens verdrängt. Das, was unter der Gürtellinie ans Tageslicht kommt, ist zum Glück selten und wird (wenn verpetzt) auch gleich bei Jappy gelöscht.

Bei beiden Geschlechtern gleichermaßen hoch im Kurs stehen verschmutzte Kameraobjektive oder Webcams der ersten Generation, die so dermaßen gestochen scharfe Bilder machen, dass man den Besitzer dazu auffordern möchte endlich den Mayofleck von der Linse zu entfernen (Fotografen nennen den Effekt „Gaußscher Weichzeichner“).

Dann gibt es da noch die Kategorie der Romantiker. Diese lassen nichts unversucht ihr Profilbild künstlerisch aufzuwerten. Sei es mit Web-Software, die das Bild auf diverse Hintergründe wie Zeitungen, Reklametafeln usw. kopiert, oder aber indem sie selber Hand anlegen. Dass andere User nach Betrachten manchmal von psychedelischen Einhörnern  auf Glitzerwiesen im Schlaf verfolgt werden, wird dabei vollkommen außer Acht gelassen.

So weit meine Eindrücke vereinzelter Jappybilder. Jeder , der bis hier her gelesen hat, wird aber hoffentlich gemerkt haben, dass so viel Häme nicht ganz ernst gemeint ist. Denn selbstverständlich veröffentlichen die meisten Jappybenutzer Photos, an denen wirklich nichts auszusetzen ist. Immerhin werden täglich weit mehr als 20000 Bilder auf die Nutzungsregeln hin geprüft und vom Team freigeschaltet. Dennoch tanzen einige Photos immer wieder aus der Reihe und fallen mir als bekennendem Spießer auf. Das führt mich unausweichlich zu der Frage  „was denken andere über mein Bild und die Art, wie ich mich darstelle?“. Findet ihr die Bewertungen der Bilder sinnvoll und gerecht?

Und was haltet Ihr von den meisten Profilbildern? Was ist das „Krasseste“ , was ihr bisher gesehen habt. Was sollte zu sehen sein, und was ist ein absolutes No-Go im Netz?

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07.2010

WM Ende: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Kategorie: Inside Jappy | Christoph um 16:55

Jetzt ist sie vorbei, die WM. Gut einen Monat haben wir bis zum vorletzten Tag mitgezittert und mitgefiebert. Am Ende ist ein bronzener dritter Platz für die deutsche Mannschaft rausgekommen, so dass die ersten sich wieder auf die Vorbereitungen zum WM Titelgewinn 2014 stürzen.

Auch bei Jappy wird wieder intensiv an neuen Games gearbeitet. Aber wer hat eigentlich das Jappy WM-Tipp-Spiel gewonnen? Auch wenn es anfänglich für das männliche Geschlecht nicht gut aussah: den ersten Rang belegen – Trommelwirbel – gleich zwei User: Herzlichen Glückwunsch an w 17 Spain_Latina und m 36 Kap1974, die sich mit 72 Punkten ganz oben aufs Treppchen manövriert haben. Beide können sich über Extra-Jappy-Credits  und die Tatsache für einen Gleichstand der Geschlechter gesorgt zu haben freuen. Wer hätte das gedacht 🙂

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07.2010

Das neue Jappy ist scheiße

Kategorie: Neuerungen | Christoph um 09:23

Der Titel sagt es schon: das neue Jappy ist scheiße. Dies besagen einige Meinungen der letzten Tage.  Grund für den Aufruhr war eine kleine Layout-Anpassung die komplette Neugestaltung der Jappy-Profilseite.  Was die Menge so erzürnte war die Tatsache, dass die Entwickler von Jappy die Seite massiv, ja fast bis zur Unkenntlichkeit verändert haben – sogar bis hin zum Orientierungsverlust einiger User.

VORHER:

NACHHER:

Wo genau lag also der Fehler?

Vermutlich im Tausch Alt gegen Neu. Neu war schon immer nicht so toll. Wer will denn auch schon was Neues haben? Neues Telefon – braucht man nicht, neue Freundin – total doof, neues Auto – wer will das schon, neues Jappy – scheiße. Dass ein neues Jappy so richtig doof ist, zeigen auch die letzten 9 Jahre bei Jappy. Jedes Update hat Protest hervorgerufen. Selbst einer der Gründer von Jappy ist womöglich der gleichen Meinung, wie seine  COM „Das neue Jappy ist Scheiße“ eindrucksvoll belegt. Wörtlich schreibt er:

„Diese Com ist für alle, die – so wie ich – der Meinung sind,dass das neue Jappy Scheiße ist. Unter ’neues Jappy‘ verstehe ich den Zustand, der unverzüglich nach einer kleinen Layoutänderung eintritt. Dieser Zustand hält bis zur nächsten kleinen Layoutänderung an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass jede Änderung an Jappy Scheiße ist, daher bin ich der Meinung, dass man die Aussage: „Das neue Jappy ist Scheiße“ generell und immer anwenden kann.“

Es stellt sich dem geneigten Lesen also die Frage, ob  die Schöpfer von Jappy nichts dazugelernt haben? Auch wenn die Seite mit mittlerweile mehr als 1 Million eindeutiger Benutzer am Tag und 5 Milliarden Seitenaufrufen im Monat, Gegenteiliges behauptet,  lässt sich diese Frage mit einem eindeutigen  „nein“ beantworten.  Allem Spaß und Unfug – der hier mit den vergrätzten Usern getrieben wurde – zum Trotz zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, dass der Ärger der User genauso schnell verfliegt wie er gekommen ist. Er rührt daher, dass Gewohnheiten, seien sie auch noch so nichtig, ungern abgelegt werden, wenn man das Neue noch nicht kennt und zu schätzen weiß. Bedauerlich und mitunter Grund für den hier beinhalteten Sarkasmus ist die Ausdrucksweise, mit der sich manchmal Luft verschafft wird. Denn obwohl der Unmut nach einer kleinen Eingewöhnungsphase bei den Nutzern schnell verfliegt, sind einem chinesischem Sprichwort zu Folge entsprungene Worte manchmal schwerer einzufangen, als ein entlaufenes Pferd und geben Anlass auch mal „zurück zu ätzen“.

So wird sich auch vermutlich in Zukunft nicht viel bei Jappy und der Einsicht der Entwickler ändern. Denn Sie sind gewillt auch in Zukunft das Beste aus der Seite und für die Nutzer zu machen, denen Jappy gefällt. Und das ist mit 95% nach zwei Wochen immerhin  die Mehrheit 🙂

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07.2010

Paul orakelt für Deutschland 3. Platz

Kategorie: Interessantes | Simone um 14:23

Schade! Es wäre so schön gewesen. Ganz Deutschland hat so gehofft am Mittwoch und es hat alles nichts genutzt. Ich behaupte mal einfach, Paul ist schuld. Wenn man einen Schuldigen hat, fühlt man sich gleich besser, oder? Nun hat er vorausgesagt, dass Deutschland gegen Uruguay gewinnt und damit auf den 3. Platz kommt. Immerhin! Dann können wir uns ja in Ruhe darauf einstellen, denn bislang hatte er ja immer Recht.  Und wenn nicht, gibt es ja noch ganz viele leckere Tintenfisch Rezepte. Ich empfehle da einen Oktopus Salat. Für diese Jahreszeit perfekt! Vielleicht habt ihr ja noch andere Rezeptideen? 😉

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07.2010

User lieben neues Spiel von Jappy

Kategorie: Presse | Simone um 16:00

850.000 Haustiere werden gefüttert, gewaschen und gestreichelt

NEUTRAUBLING (07.07.2010) Das neue Haustierspiel von Jappy findet bei den Usern großen Zuspruch. Seit seinem Start vor etwa sechs Wochen wurden insgesamt 850.000 Tiere adoptiert. Die Tierchen, eine Mischung aus Hund und Katze mit großen Kulleraugen, animieren Herrchen und Frauchen zu ständigem Kümmern. Die Aktionen, die die User zur Pflege und Umsorgung ihres Haustiers ausführen können, reichen von Füttern bis hin zur vielfältigen Ausgestaltung ihres Heims. Oberstes Ziel ist es, das Tier gut gelaunt, satt und gesund zu halten. Und das erfordert eben die gebührende Pflege, die per Klick ausgeführt werden kann.

Die Jappy-User lassen sich nicht lange bitten. Die Gesamtzeit aller bisher durchgeführten Aktionen umfasst unglaubliche 472.675 Tage bzw. 11.344.200 Stunden. Die Lieblingsaktion ist dabei das Waschen des Tieres mit 14,5 Millionen Klicks, dicht gefolgt vom Füttern mit Brei mit beinahe 13 Millionen Klicks. Einmal adoptiert, gehört das Haustier für immer seinem User – die Ära des „Murmeltigerentenkamelhundkatzentiere mit ein bisschen Löwe drin“, wie es liebevoll vom Jappy-Team genannt wird, hat also gerade erst begonnen und wird in nächster Zeit weiter für hohe Verweildauer in der Social Community sorgen.

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07.2010

Paul, das WM Kraken Orakel

Kategorie: Interessantes | Simone um 18:10

Wer hätte das gedacht? Ein kleines Weichtier hat bisher alle Deutschlandspiele richtig vorausgesagt. Aber nun ist das passiert, wovor alle Angst hatten. Paul hat vorhergesagt, dass Deutschland verliert! Und das im Halbfinale! Aber wer ist Paul eigentlich und wieso ärgert er eine ganze Nation mit seiner Aussage? Um es kurz zu machen: Paul ist ein Tintenfisch! Das Großaquariums im Oberhausener Sealife-Vergnügungspark ist sein Zuhause und hier orakelt er herum. Die Mitarbeiter lassen vor jedem Deutschlandspiel zwei Plexiglasbehälter mit Muschelfleisch ins Wasser. Auf jedem Behälter ist die jeweilige Flagge der spielenden Mannschaften. Dann wird Paul von der Kette  gelassen und wählt aus.

Bild: http://www.wdr.de

Die Muschel, auf die er sich zuerst stürzt, gehört zum Sieger. So hat Tintenfisch Paul bisher alle Spiele richtig orakelt. Allerdings gestern entschied er sich zum Entsetzen aller Beobachter ohne lang zu zögern für den spanischen Behälter und labte sich genüsslich an dem Muschelfleisch darin. Alle deutschen Anhänger sind geschockt, galt Paul bisher doch als Glücksbringer. Sogar Tintenfisch Rezepte werden bereits auf allen Social Communities gepostet und Einladungen zum Tintenfisch Essen versendet. Sogar als Argentinien verlor, drohte ein argentinischer Koch, ihn zu verarbeiten und mit Kartoffeln zu servieren. Allerdings haben die Sicherheitsmaßnahmen im Sealife bisher gehalten und Paul frisst seine Muscheln munter weiter.

Aber solang Jogi sein blaues T-Shirt an hat, sollte uns eigentlich nicht passieren, oder? Auch Tintenfische irren sich mal! 😉