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05.2010

R.i.P. Diskette

Kategorie: Interessantes | Simone um 15:05

Einigen von euch wird die Diskette kein Begriff mehr sein, aber die meisten kennen sie noch. Nur noch in Japan oder Indien beliebt, wo 2009 noch 12 Mio. Stück verkauft wurden, verschwindet sie bei uns immer mehr. Nun wird die Produktion komplett eingestellt. „Aufgrund der sinkenden Nachfrage, hat Sony die europäische Produktion von 3,5-Zoll-Disketten im September 2009 eingestellt. Der letzte europäische Verkauf einer Diskette fand im März 2010 statt.“ so ein Sony-Sprecher. Schön waren die Zeiten, als man für 1,4 MB noch 4 Disketten brauchte. Für alle, die nicht wissen, wovon hier die Rede ist, eine kleine Geschichtsstunde:

Die erste Diskette (200 mm, 8 Zoll) mit dem dazu gehörenden Laufwerk wurde von IBM 1969 für die Computerserie System/370 auf den Markt gebracht; dieses Laufwerk konnte Disketten aber nur lesen und nicht beschreiben und diente daher nur dazu, den Benutzern neue Versionen der IBM-Systemsoftware preiswerter zukommen zu lassen. Für die tägliche Arbeit blieben zunächst die teuren und platzraubenden Lochkarten, Lochstreifen und Magnetbänder üblich. Die Erfindung der Diskette wird allgemein Alan Shugart zugeschrieben. Die Kapazität der ersten Diskette war ca. 80 KB, was 1000 Lochkarten entsprach, einer damals üblichen Verkaufseinheit.

1972 brachte die Firma Memorex das erste Diskettenlaufwerk mit Schreibfähigkeit auf den Markt, wieder entwickelt von Shugart; damit begann die allmähliche Ablösung der Lochkarten, Lochstreifen und Magnetbänder. Shugart gründete 1973 seine eigene Firma (Shugart Associates) und entwickelte 1976 die 5,25″-Diskette. 1978 stellte TEAC das erste 5,25″-Diskettenlaufwerk der Welt vor; für die damals neuen Mikrocomputer wird das neue Format sofort aufgegriffen, für Großrechner erst etwas später. 1981 stellt Sony die 90-mm-(3,5″)-Diskette im starren Gehäuse vor, mit zunächst 720 KB (9 Sektoren), später 1440 KB (18 Sektoren).

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05.2010

Von Osterhasen und Pokalmeistern

Kategorie: Büroalltag | kate87 um 12:54

Dass Jappy eine ganz besondere Community ist, wissen wir, glaube ich, alle. Aber was genau macht jappy.de denn so besonders? Nun, einen großen Teil tragen dazu mit Sicherheit unsere Moderatoren bei, die uns immer wieder mit neuen Ideen und ihrer Kreativität überraschen und begeistern.

Ostern war wieder so ein Anlass, zu dem unsere Moderatoren uns eine Freude machen wollten und dies definitiv auch geschafft haben. Unser ehemaliger Moderator Hagi, der inzwischen ja schon Weihnachtsmann und Osterhase in einem für uns ist, schickte jedem einzelnen Jappy-Mitarbeiter aufwändig gebastelte und vor allem reich gefüllte Osternester. Immer wieder hörte man begeisterte Ausrufe, wenn wieder einer der Mitarbeiter sein Nest entdeckt hatte. Hagi hat uns damit definitiv die Arbeitszeit versüßt 🙂 Deshalb an dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön von allen Mitarbeitern, die Nester waren eine tolle Überraschung. Wir sind immer wieder verblüfft über deine schier grenzenlose Ideenvielfalt, mit der du es stets aufs Neue schaffst uns eine Freude zu machen.

Ein weiteres Oster-Paket bekamen wir von den Moderatoren Janosh06 und Mrs-Doppelpunkt. Diese Beiden besuchten uns sogar extra und brachten uns bei dieser Gelegenheit einen riesigen Schokoladen-Osterhasen in einem wunderbar österlich gestalteten Paket vorbei, das sie mit viel Liebe zum Detail selber bemalt hatten. Mit ihrem Besuch und der Oster-Überraschung haben sie uns also gleich doppelt Freude bereitet. Auch an euch nochmal ein großes Dankeschön, Hase und Paket zieren jetzt unser Büro und verbreiten somit auch nach Ostern noch eine feierliche Stimmung.

Ein anderes, aber für uns nicht weniger wichtiges, Ereignis nahm unser Moderator Elvis1502 zum Anlass, uns ein Paket zu schicken: unser Abschneiden bei Stiftung Warentest. Als Anerkennung für den 3. Platz, den wir belegt haben, bastelte er uns einen Bronze-Pokal. Wie viel Arbeit dahinter gesteckt haben muss wissen wir zwar nicht, können wir aber zumindest anhand der Bastel-Fotos auf seinem Profil erahnen. Dort hat er die einzelnen Arbeitsschritte dokumentiert, die schließlich zu dem Pokal führten, der jetzt unser Büro schmückt und uns somit immer an die tolle Arbeit erinnert, die das gesamte Jappy-Team Tag für Tag leistet. Dafür möchten wir dir auf diesem Wege nochmals danken, wir freuen uns sehr über den Pokal und sind stolz darauf, ihn bekommen zu haben.

Bei so kreativen und bastelfreudigen Moderatoren brauchen wir wohl bald eine Geschenke-Vitrine, um noch mehr Platz für die vielen, tollen Ideen zu schaffen. Vielen Dank an euch Alle, für das Kopfzerbrechen, das Kleben, Basteln, Verzieren und Schreiben. So viel Einsatz ist nicht selbstverständlich und damit macht ihr jappy.de jeden Tag zu etwas Besonderem.

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05.2010

Kommunikationskanäle im Social Web

Kategorie: Interessantes | Simone um 10:47

Das folgende Prisma gibt einen Überblick über die wichtigsten Social Media Kanäle Deutschlands und wurde letztes Jahr von ethority in Anlehnung an Brian Solis und Jesse Thomas erstellt.

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04.2010

Umsatz mit Social Gaming boomt

Kategorie: Social Networking | Simone um 10:45

Millionen von Usern spielen online und verbringen ihre Zeit mit virtueller Gartenarbeit oder Hobbykochen. Die Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company schätzt, dass durch den Verkauf von virtuellen Gütern, alleine der Umsatz in diesem Jahr auf mindestens 680 Mio. Euro ansteigen soll.

Sogar eine Prognose für das Jahr 2015 gibt es schon. 3,9 Milliarden Euro sollen es werden. Das Geheimnis? Während die Mehrzahl lieber gratis spielt, ist ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Inhalt zu bezahlen. So wird den Spielern ermöglicht, schneller in höhere Level aufzusteigen. „Dieses Item Selling ist das Herzstück der Monetarisierung von Social Games“, sagt Achim Himmelreich. Manager bei Mücke Sturm & Company.

Umsätze werden so bis zu 90% aus dem Social Gaming generiert. Davon profitieren nicht nur Spiel-Entwickler und die Plattformen, sondern auch die Payment- und Kreditkartenanbieter. Über diese laufen generell die Zahlungen ab und erhalten zwischen drei und zwanzig Prozent Provision.

Auch die Werbung hat das Potenzial von Social Gaming entdeckt. So integrieren sie bereits ihre Produkte in die Games oder entwickeln ihre eigenen Spiele. Mit Wachstumsraten von bis zu 35 Prozent in 2010 sei Social Gaming das derzeit am stärksten wachsende Segment der Spieleindustrie, so Himmelreich. „Wer also an der Erfolgsstory Social Gaming teilhaben möchte, der sollte sich beeilen – jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür.“

Auch auf Jappy konnte man 2008 ein solches Spiel vorfinden. Beim Weihnachtsbaumspiel konnte man eben diesen pflanzen, hegen und pflegen. 2009 ging es dann tamagochi-ähnlich mit einem Rentier weiter. Bei diesem konnten die Spieler bis zu fünf Rentiere versorgen und sich von Freunden dabei sogar helfen lassen. Neue Spielideen sind bei Jappy bereits in der Konzeption und dürften auch in 2010 für regen Zulauf sorgen.

Quelle: Privat / http://www.internetworld.de

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04.2010

Markensichtbarkeit bei HowSociable

Kategorie: Social Networking | Christoph um 14:16
Markensichtbarkeit ist eine interessante  Thematik, auf die ich beim  PR Blogger Klaus Eck wieder aufmerksam geworden bin.
Dabei geht es um die Vorstellung des Dienstes HowSociable, der eine Reihe von Social Media Plattformen nach Namen und Marken durchsucht und somit Unternehmen und Künstlern  zeigt, wo überall ihr Brand / Name schon vertreten ist. Bei der heutigen Informationsflut ein nicht immer leichtes und oftmals zeitaufwendiges Unterfangen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: zwar sind die Suchergebnisse nicht bereinigt, so dass noch einiges für die Nutzungs als Tool anfällt. Dennoch man erhält innerhalb von Sekunden einen Überblick über die Aktivitäten im Social Web zum jeweiligen Suchbegriff. Wenn man als PR- oder Werbetreibender Kenntnis darüber hat, wo der Suchbegriff bereits viel diskutiert und erwähnt wird, kann man auch leichter entscheiden, auf welche Segmente der Fokus der Bemühungen zu lenken ist.

Ich habe als Beispiel dazu den bei Jappy als STAR registrierten Künstler FLER verwendet. Dieser hat bei uns mittlerweile mehr knapp 3500 Fans, wird jedoch noch nicht hier gelistet. Aber seht selbst.

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04.2010

Der RTFM Chip

Kategorie: Inside Jappy | Christoph um 15:58

Anlass zur Freude und zu diesem Blogbeitrag war heute morgen ein Kunde, der mit seiner unverständlichen Ausdrucksweise, die vorwiegend aus lautem schreien und Nuscheln bestand, bei uns die Runde gemacht hat. Zuerst hat  er sich wohl  für den Vermerk „nur für Journalisten, kein Support“, der in roten fetten Lettern auf der Seite steht, herzlich wenig interessiert und in Hamburg, bei unserer PR Agentur angerufen. Die Kollegin, durch StudentenJob- an der Kinokasse abgehärtet, verwies ihn an die Hotline. Darauf folgten – von ihm Kosten ökonomisch gedacht – drei Anrufe bei mir in einem ähnlichen Tenor. Schließlich hat er doch noch den Weg zu unserer Hotline gefunden, in der er dann über eine viertel Stunde mittels Kraftausdrücken seinen Frust abbauen wollte. All dies ließ mich wieder ein wenig an den RTFM Chip denken. Die Vorgeschichte dazu geht wie folgt:

In einem E-Mailnewsletter von MSI wurde registrierten Kunden, Geschäftspartner und Pressevertreter eindringlich nahe gelegt  das „verdammte Handbuch“ zu lesen, bevor sie sich mit ihren Fragen an den Support wenden. Man habe“genug davon den Kunden zu erklären, was auch im gedruckten Handbuch zu finden sei.

Darüber hinaus wurde die Behauptung aufgestellt, ein „‘RTFM-Chip“  (Read The Fucking Manual) sei auf der von MSI ausgelieferten Hardware integriert, der feststellen könne, ob ein Kunde das Handbuch gelesen habe. Alle die, die es nicht gelesen hätten, würde mittels CHIP der Support verweigert. Dass dies nicht glaubhaft sein kann und auch nichts mit Kundenfreundlichkeit zu tun hat, sollte auch für den Laien ersichtlich sein. Daher hat MSI verlauten lassen, es habe sich um einen Aprilscherz gehandelt. Für Verwunderung sorgt jedoch, dass die Mail schon am 25. März die Kunden erreichte.

Zurück zu unserem Fall bei Jappy. Bei uns ist das Nicht-Lesen eigentlich weniger das Problem. Denn, obwohl die Mehrzahl der Probleme durch ein wenig Recherche von Userseite aus gelöst werden könnte, versuchen wir dennoch so gut, zügig und freundlich es geht zu helfen. Denn das Gros der Leute, die die Nummer unseres Supports oder meine Rufnummer wählen, sind freundlich.

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04.2010

Geistiges Eigentum im Web 2.0

Kategorie: Allgemein | Christoph um 16:49

Die Wellen der Diskussionen in den Feuilletons, auf den Websites und in den Verwertungsgesellschaften schlagen seit Jahren immer wieder hoch. Ob es um die populistische Kulturflatrate oder um Googles Book Search geht – der Begriff des geistigen Eigentums erodiert. Auf der anderen Seite reift die „Sharing-Kultur“ des Internets, die Mashups und Collagen als zeitgemäßes ästhetisches Modell – allerdings wird nur innerhalb der eigenen Szene geteilt. Die Komplexität des Urheberrechts erhöht sich enorm, und logischerweise hinkt die Gesetzgebung den Ereignissen hinterher. Das ist die eine Seite. Die andere ist: Das geistige Eigentum verlangt nach Verbreitung. Und die ist fast nicht mehr zu kontrollieren. Die Technik hat die Art und Weise, wie die Menschen Welt erfahren, stark verändert. Und sie wird die Distribution und Rezeption von Kunst, besonders von Literatur und Musik, weiter umwälzen.

Wie ist Eure Meinung dazu? Bei Jappy können – wie bei anderen Sozialen Netzwerken – Inhalte eingebunden werden. Sei es das Urlaubsbild oder eine Grafik für ein Gästebuch. Darf man diese Funktionen (hotlinking) präventiv verbieten, oder muss nach anderen wegen gesucht werden Eigentum zu schützen?

Quelle: netzpolitik.org

21

04.2010

Social Network Kommunikation überholt die Email

Kategorie: Interessantes | Simone um 15:22

Die gute alte Email galt bis vor kurzem noch als der wichtigste und meist genutzte Dienst im Internet. Doch wie folgende Grafik zeigt, hat sich das geändert. Im Zeitalter von Social Networking ist die Email anscheinend längst überholt. Sowohl was die Anzahl der Nutzer angeht als auch die verbrachte Zeit, die damit verbracht wird über jeweiligen Kanal zu kommunizieren. Online Kommunikation scheint stärker in den Social Networks stattzufinden, als über Email.

Wie seht Ihr das? Was für Dienste bevorzugt Ihr?

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04.2010

Jappy-User tickern um die Wette

Kategorie: Presse | Christoph um 10:55
Ticker informiert Freunde über Neuigkeiten aus dem Community-Leben

NEUTRAUBLING (20.04.2010) Veränderungen im Leben, interessante Erlebnisse und Beobachtungen oder einfach nur kurze Gedanken – der Ticker von Jappy ermöglicht es, seine Freunde innerhalb von Sekunden über persönliche News zu informieren. Mit bis zu 100 Einträgen am Tag und 250 Zeichen je Meldung. Die User sind begeistert und tickern was das Zeug hält.

Tickern nach Herzenslust kann jeder, der aktiv am Community-Leben teilnimmt. Jeder User legt ein eigenes Ticker-Profil an und bestimmt selbst, wer seinen Ticker sehen darf. Alle, die ihn sehen, können Fan des Users werden und dessen Ticker abonnieren. Der tickernde User kann dabei jederzeit nachvollziehen, wie sich seine Anhängerschaft entwickelt. Die User, die einem besonders wichtig sind, können als Stars markiert werden. Dann erscheinen deren Nachrichten automatisch auf der eigenen Startseite, wenn man online geht. Jeder Nutzer kann bis zu 25 Mitglieder zu seinen Stars machen; interessieren ihn deren Nachrichten nicht mehr, können sie ohne weiteres wieder aus der Starliste gelöscht werden.

Das Feature ermöglicht die schnelle und unkomplizierte Weitergabe von Neuigkeiten innerhalb des gesamten Netzwerkes. Mit einem Klick auf den Ticker kann man einen Kommentar abgeben und den Diskussions-Verlauf sehen. Die ganze Community teilt so Informationen und diskutiert miteinander.

Jappy-Ticker

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04.2010

Diesel setzt auf Social Media

Kategorie: Interessantes | Simone um 12:31

Internetshopping ist heutzutage alltäglich und Social Media nicht mehr wegzudenken. Wenn man beides kombiniert, kann man den Erfolg einer Marke enorm steigern. Um die Kunden anzulocken, hat sich Diesel etwas Besonderes einfallen lassen. Nach einer Rundum-Erneuerung der Firmenseite wird auch die neueste Kollektion interaktiv dargestellt. Je beliebter ein Kleidungsstück ist und je häufiger es angeklickt wird, desto öfter erscheint es auf der Seite. Wenn ein Kleidungsstück gefällt, kann man dieses via Jappy-Ticker, Twitter oder Blogeintrag gleich seinen Freunden zeigen.

Sehr gelungen ist das Musikvideo ‘A hundred lovers’, in welchem die Akteure die aktuelle Kollektion tragen. Bewegt man die Maus darüber, stoppt der Clip und man kann sich die Klamotten ansehen oder direkt kaufen. Interessanterweise findet man – ganz Social Media-like – auch die Profile der Models. Man kann sich also nicht nur die Produkte ansehen, sondern auch auf die Community-Profile der jeweiligen Darsteller gelangen.