Junge Menschen setzen am Brandenburger Tor mit Flashmob-Aktion ein lautes Zeichen gegen Kindesmissbrauch

Gesammelte Spenden wurden der Stiftung Hänsel+Gretel übergeben

KARLSRUHE/NEUTRAUBLING (29.08.2008) Gestern versammelten sich mehrere hundert Menschen am Brandenburger Tor in Berlin, um mit der Aktion „Viel Lärm gegen Schweigen“ lautstark gegen Kindesmissbrauch zu protestieren. Angeführt vom GlasBlasSing Quintett, Berliner Musikern, die auf Leergut musizieren, trommelten die Teilnehmer rhythmisch auf mitgebrachten leeren Plastik-Flaschen und machten damit lautstark auf die Situation von missbrauchten Kindern aufmerksam. Zu der Aktion hatten private Initiatoren über die Social Community Jappy aufgerufen.

Die größtenteils jugendlichen Teilnehmer sammelten im Vorfeld Leergut-Coupons, die sie zum Brandenburger Tor mitbrachten, um den Erlös der Stiftung Hänsel+Gretel zu spenden. Insgesamt kamen auf diese Weise 1.300 Euro zusammen. Die Spende wurde gestern Abend an Jerome Braun, Geschäftsführer der Stiftung Hänsel+Gretel, übergeben.

Dazu Jerome Braun: „Jede Aktion hilft, ein schärferes Bewusstsein für das Problem des sexuellen Kindesmissbrauchs zu schaffen. Wir freuen uns sehr darüber, wenn sich Menschen gegen diese Verbrechen an Kinderseelen lautstark wehren. Je mehr Menschen sich einmischen, desto mehr schwindet die Chance für Täter unerkannt zu bleiben. Auch die Opfer fühlen sich nicht alleine gelassen und verstanden. Jeder kann etwas tun. Das hat auch diese Aktion gezeigt. Und natürlich haben wir uns auch sehr über die Spende gefreut, die wir für die Präventionsarbeit, in diesem Fall für das Theaterprojekt „Am Ende der Angst“ verwenden werden.“

Auch Christoph Hilger, Pressesprecher von Jappy, freut sich sehr über das soziale Engagement seiner User: „Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere User Positives bewegen können. Was uns natürlich ganz besonders freut, ist, dass Jappy Plattform und Bindeglied für die Aktion war – sozusagen die Brücke zwischen Virtualität und Realität.“

bild
GlasBlasSing Quintett und Jerome Braun (Dritter von links), Geschäftsführer Stiftung Hänsel+Gretel
Bild honorarfrei abdruckbar!

Über die Stiftung Hänsel+Gretel

Die Stiftung Hänsel+Gretel wurde 1997 gegründet und setzt sich seit nunmehr 11 Jahren erfolgreich für den Kinderschutz in Deutschland ein. Die Stiftung initiiert und fördert Projekte, die missbrauchten Kindern mittelbar und unmittelbar zu Gute kommen. Die Präventionsarbeit unter anderem durch das Projekt Notinsel ist ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit. Die Stiftung Hänsel+Gretel ist mit dem DZI-Spendensiegel zertifiziert.

Über Jappy

Jappy ist eine junge eigenständige Social Community, die täglich um mehrere tausend Nutzer wächst und derzeit über 860.000 Mitglieder hat. Jappy wurde vor 7 Jahren gegründet und versteht sich als Netzwerk von Freunden für Freunde. Bisher wurden bei Jappy rund 6 Millionen Freundschaften geschlossen und es werden täglich mehr. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Nationalität oder sozialem Hintergrund sollen bei Jappy alle Menschen miteinander kommunizieren können. Diskriminierende und extremistische Äußerungen werden nicht geduldet und streng geahndet. So stellen die Betreiber sicher, dass die Jappy-Community ihre Werte Freundschaft, Toleranz, Spaß und Freiheit ungestört leben kann.

Pressekontakt

Christoph Hilger
Pressesprecher
Jappy GmbH
Stettiner Straße 1b
D-93073 Neutraubling
Tel.:+49 (0)9401/95850014
Mail: presse@jappy.de

Stiftung Hänsel+Gretel

Jerome Braun
Ahaweg 2
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 (0)721/94319-22
Fax +49 (0)721/94319-24
Mail: j.braun@haensel-gretel.de
www.haensel-gretel.de

Einen Kommentar schreiben