Geotagging – Und deine Freunde wissen wo du bist

Soziale Netzwerke leben vom miteinander der redefreudigen User. Ortsbasierte Onlinedienste wie Foursquare, Gowalla oder Friendticker gehen da so weit, Inhalte mit Orstangaben zu verknüpfen. Sogenannte Location Based Services gelten als das Trend-Feature im Social Weg. Kurz: Geo-Tagging. „Besonders beliebt ist der Service Foursquare: eine Mischung aus Social Community, Stadtbesichtigung und Freundefinder“, sagt Christine Faßnacht vom IT-Verband Bitkom. Mehr als eine Millionen Nutzer haben sie seit der Gründung im März 2009 schon. Bei diesen Diensten können die Nutzer Orte empfehlen oder Treffen vereinbaren. Oder ganz einfach: Schauen, wo die eigenen Freunde gerade sind und sich eventuell schnell treffen.

„Bei Foursquare oder Gowalla muss der Nutzer mit einem Smartphone aktiv seinen Standort publik machen. Mit Hilfe einer Handy-App oder über eine mobile Website wird der Aufenthaltsort an die Community übermittelt und ist dann auf einer Karte sichtbar. Zusätzlich können Anwender Meinungen oder zusätzliche Informationen hinterlassen, wie zum Beispiel zu einer Kneipe oder einem Museum.“ Witzig ist es, denn man kann lustige Items sammel. Dabei handelt es sich wiederum um Symbole, die man tauschen, einheimsen, abgreifen kann. Wie eine virtuelle Schnitzeljagd.

Nutzer sollten mit ihren Geodaten jedoch nicht leichtfertig umgehen. „Sicherlich sollte mindestens darauf geachtet werden, dass einem Nutzer immer bewusst ist, wann er seinen Standort bekannt gibt und dies nicht vollautomatisch ohne sein Wissen geschieht. Gerade die manuelle Funktion der Check-Ins bietet so eine Kontrolle.“ rät Jan Krömer, Redakteur beim „Social Media Magazin“ in Köln.

Quelle: welt.de

2 Reaktionen zu “Geotagging – Und deine Freunde wissen wo du bist”

  1. KeymanDeluxe

    wie bei so vielen Sachen gibt es hier wieder Vor und Nachteile je nach dem was man halt machen will nä ?

  2. Sannay

    Mir ist das unheimlich und ich sehe keinen Nutzen darin außer für solche Leute, die es nichts angeht wo ich gerade bin. Im äußersten Notfall (falls ich einen Unfall habe, verschollen gehe oder gekidnappt werde) gehe ich davon aus, dass der entsprechende Rettungsdienst mein Handy orten kann.

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